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Gerlinde Ruff Karin Kneissl
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Seit 1994 gibt es die Agentur Ruff Bootsreisen. Bei uns werden Sie individuell und persönlich beraten.
Wir werden alles tun, um das optimale Boot und die richtige Bootstour für Sie zu finden.
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Hausboot-Kalender zum Ausdrucken

Kalender
Reiseberichte - ein Familienabenteuer
 
Mayenne
Unser erster Hausboot-Urlaub

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Mama hat erzählt, dass sie schon gaaaanz lange mal Urlaub auf einem Hausboot machen wollte.
Und dann kamen wir, Vincent und Valentin, und nun mussten wir beide erst einmal sicher schwimmen lernen. Diesen Sommer war es nun so weit und der lange gehegte Wunsch wurde umgesetzt.

Nachdem wir die Gastfreundschaft von Gerlinde Ruff in ihrem schönen Landhaus im Burgund genossen hatten, fuhren wir nach Norden nach Daon an der Mayenne.

Dort angekommen wurde uns die "Eva" übergeben. Am Nachmittag richteten wir uns ein, füllten den Kühlschrank und blieben über Nacht noch an der Anlegestelle. Und wir beobachten die anderen Urlauber auf ihren Booten - die sahen alle schon soooo erfahren aus…

Mayenne
Mama überließ Papa zuerst großzügig das Steuer. Mann, war der gestresst!
Irgendjemand hatte gesagt, im Leerlauf könne man das Boot gar nicht manövrieren. Also fuhren wir mit Schwung Richtung erste Schleuse!

Wir standen ziemlich quer und mit Einsatz der Stangen (Mama links und ich rechts) schafften wir es hinein. Und als nächstes kam gleich eine Brücke! War das noch enger?? Rums, vielleicht demnächst doch etwas langsamer???

Nun wurde der Fluss wieder breit und so schipperten wir dahin durch eine ruhige Flusslandschaft.

Mama fotografierte wie immer wie wild. Am Ufer wurden wir oft begleitet von Radfahrern, die dann gerne an der nächsten Schleuse unser nächstes Manöver beobachteten.

Wir hätten Eintritt verlangen sollen! Am besten war die Showeinlage, die Mama am dritten Tag hinlegte und ihr die Bezeichnung "Madame Plouf" durch die Schleusenwärterin einbrachte ;-)!

Dies hatte aber nichts mit Papas Fahrstil zu tun, sie war auf dem Weg, die Kamera zu holen. Nachdem sie nun schon nass war, ging sie anschließend gleich noch einmal – diesmal freiwillig – baden, auch dies war in der Mayenne möglich.

Mayenne
Am nächsten Tag ging dann Mama ans Ruder. Sie versuchte es mit dem Leerlauf: Boot gerade ausrichten, Gang raus, langsam und gaaaanz vorsichtig. Für das erste Mal gar nicht schlecht. Ich weiß gar nicht, warum es heißt, dass Frauen nicht einparken können.

So schipperten wir weiter, fanden immer einen schönen, ruhigen Liegeplatz und manchmal booten Wasserskisportler besondere Unterhaltung oder eine Horde Jugendlicher machten mutige Saltos von der Brücke.

Gegessen haben wir überwiegend an Bord – dank traumhaftem Wetter fast immer an Deck – und zum Einkaufen waren die mitgenommenen Fahrräder sehr hilfreich. Bei der Schleuse ‚Ecluse de la Benâtre‘ haben wir abends auf der Terrasse in deren Restaurant gegessen. Dort gab es sogar eine Toilette mit Spülung – diesen Luxus habe ich nie zuvor so zur Kenntnis genommen!

Mayenne
Die größeren Städtchen entlang der Strecke haben wir nur vom Wasser aus gesehen, lieber mal ein Picknick oder kleinen Spaziergang in der Natur genossen.

Die Fahrkünste, Schleusen- und Anlegemanöver haben sich täglich weiterentwickelt – zum Schluss brauchten wir gar keine Stange mehr.

Auf freier Strecke, außerhalb der Schleusen und fern der Brücken durfte ich und selbst mein kleiner Bruder mal ans Steuer. Das war echt cool. Mama und Papa gaben zwar immer noch Kommandos, aber das kennen wir ja…

Nach einer Woche konnten wir‚ unsere "Eva" heil und etwas wehmütig wieder übergeben. Mal ein ganz anderer Urlaub: Eva = echt viel Abenteuer!!

Mayenne
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